Sie bezieht sich auf die Temperatur, denn am vergangenen Samstag knallte die Sonne bei 39 °C recht gnadenlos auf unsere Köpfe, was zwar der Arbeitsmoral bei Architekt Lars Gevers, Projektmanager Falk Hildebrand und mir keinen Abbruch tat, allerdings den Besucherandrang bedrohlich einschrumpfen ließ. Ohnehin hat ein Parkhaus imagemäßig in der Architekturwelt nicht unbedingt höchste Priorität (s. News vom 12.6. „Johannes Bau gibt Führungen durch ein Parkhaus? Ernsthaft?"). Aber es kamen dann doch einige Interessenten aus der Architektur und dem Bauwesen und das mit vielen Fragen. Die Führungen um und durch das Parkhaus dauerten im Schnitt um die 30 Minuten und wurden von Lars und Falk geschmeidig und professionell begleitet. Hohes Interesse gab es besonders an der nach einem Jahr schon bereits stark begrünten Fassade, der gesamten Gestaltung und dem offenen, stützenfreien Innenraum der 10 Split-Level. Bei dem ein oder anderen Besucher bekamen wir das Gefühl nicht los, es ginge um Spionage unseres PARK»RAUM-Systems, aber wenn es hilft, von uns zu lernen, können wir schlecht „nein“ sagen. Man lernt schließlich immer von den Besten!
Schönstes Erlebnis an dem Tag? Eindeutig der Überraschungsbesuch von Marc Johannes! Mit Speiseeis und vielen Eiswürfeln bewaffnet, gesellte es sich zu uns auf einen langen Klönschnack. Danke für diese schöne Idee! Nicht unerwähnt sei ebenfalls dieser Dank an die unterstützende Absprache mit Swen Höpfner (stellvertretender Geschäftsführer und Prokurist des Altonaer Kinderkrankenhauses), um den Tag der Architektur überhaupt zu realisieren. Das hat Freude gemacht!








